Parfum auftragen
Bei einem Parfum spielt nicht nur die Duftrichtung und die Intensität eine Rolle, sondern auch das „richtige“ Parfum auftragen hat natürlich einen Einfluss darauf, ob die gewünschte Wirkung sich voll entfalten kann. Beim Parfum auftragen gibt es zunächst zwei grundsätzliche Dinge zu beachten, nämlich wie man das Parfum richtig und am besten aufträgt und welche Art von Applikationsart man beim Parfum benutzt. So gibt es einige Tipps, wie man das Parfum an sich am wirkungsvollsten aufträgt und welche Körperstellen man nutzen sollte, um die beste und intensivste Wirkung zu erzielen. Besonders geeignet zum Auftragen auf der Haut sind die Innenseiten der Handgelenke und der Halsbereich. An diesen Stellen befinden sich nämlich Teile der Hauptschlagadern (Puls), die eine besonders intensive Durchblutung der Haut hervorrufen und somit auch für eine optimale Verteilung vom jeweiligen Duft sorgen.
Ein häufig gemachter Fehler beim Parfum auftragen ist es, dass man das aufgesprühte Parfum anschließend verreibt. Das sollte jedoch auf jeden Fall vermieden werden, weil durch das Verreiben die Duftmoleküle stark beschädigt bzw. zerstört werden, sodass sich der Duft nicht so intensiv wie ohne Verreiben entfalten kann. Somit sollte das Parfum demnach lediglich aufgesprüht werden, damit sich die jeweiligen Düfte auf der Haut unbeschädigt entfalten können. Neben dem Handgelenk und dem Hals sind übrigens auch die Schläfen und die anderen Gelenke ideale Stellen, an denen man das Parfum auftragen sollte. Neben dem richtigen Auftragen auf die Haut ist auch der Aufbewahrungsort des Parfums wichtig für eine ideale Wirkung. Um die Haltbarkeit des Parfums so lange andauernd wie möglich zu gestalten, sollten die Schüttflasche, das Spray bzw. das Flakon an sich am besten in dunklen und kühlen Räumen gelagert werden. Auch auf eine geringe Feuchtigkeit im Raum sollte man achten. Denn sowohl eine größere Hitze, als auch Feuchtigkeit und Licht lassen den Duft recht leicht verfliegen. Die Düfte sollten deshalb nicht unbedingt, wie häufig üblich, in einem feuchten Raum wie dem Badezimmer gelagert werden.
Neben dem Auftragen und der Lagerung des Parfums gibt es zudem verschiedene Applikationsarten, also unterschiedliche „Behältnisse“, in welchen das Parfum abgefüllt ist. Meistens sind Parfums in einer Schüttflasche oder als ein Spray in einem Flakon vorhanden. Diese unterschiedlichen Applikationsarten haben ebenfalls teilweise einen Einfluss auf die Haltbarkeit der Düfte. Im Grunde ist jedes Parfum in einem Flakon abgefüllt, wenn man den Begriff Flakon als ein Glasfläschchen definiert. Von der Art der Nutzung her unterscheidet man dann, ob es sich bei dem Flakon um eine Schüttflasche bzw. um ein so genanntes Splash-Flakon oder um ein Spray handelt. Auf die Haltbarkeit des Parfums als solches hat die Aufbewahrungsart zwar keinen direkten Einfluss, aber dennoch auf die Haltbarkeit in dem Sinne, über welchen Zeitraum hinweg man mit dem Inhalt der Flasche auskommt. Ein Parfum, welches sich in einem Spray-Flakon befindet, lässt sich nämlich deutlich besser regulieren, was die aufgesprühte Menge betritt, da nur feinste Teilchen das Parfums aus der Flasche gelangen.
Bei der Schüttflasche hingegen sind solche geringen Mengen, die jedoch meistens bereits ausreichen, kaum zu dosieren, sodass diese Flakons in der Regel schneller aufgebraucht sind. Daher sind die sehr intensiven und vergleichsweise teuren Parfums bzw. Eau de Parfums auch fast immer in einem Spray-Flakon enthalten, während man für die Varianten mit einer geringeren Duftöl-Intensität auch Schüttflaschen verwendet, wie zum Beispiel bei Kölnisch Wasser. Zudem ist als Nachteil der Schüttflaschen anzuführen, dass man das „ausgeschüttete“ Parfum zwangsläufig auf der Haut verreiben muss, sodass der unerwünschte Effekt der Zerstörung der Duftmoleküle eintritt, während man bei den Sprays nach dem Aufsprühen nicht mehr verreiben muss.