Häufige Fehler
Beim Parfum auftragen, passieren den meisten leider immer noch typische Anfängerfehler. Mit unseren Tipps schaffen Sie sich eine perfekte Duftgarderobe, die garantiert nicht aufdringlich wirkt.
Duft auftragen: Splash oder Spray Flakon
Beim Parfum auftragen ergeben sich Unterschiede, je nachdem worin der Duft aufbewahrt wird. Mittels eines Splash Flakons gelangt der Duft nicht direkt auf die Haut, sondern es wird zunächst auf den Finger gegeben. So wird das Risiko der Überdosierung ausgeschlossen, denn meist befinden sich in Splash Flakons sehr hoch konzentrierte Düfte. Bei Spray Flakons wird der Duft direkt auf den Körper gesprüht. Bei sehr intensiven Düften empfiehlt es sich, das Parfum auftragen zu variieren. Am besten wird einmal in die Luft gesprüht und durch den Duftnebel gegangen.
Parfum auftragen – so geht’s
Das Duft auftragen gelingt am besten, wenn der Duft auf gut durchblutete Stellen gegeben wird, das sind beispielsweise die Handgelenke, die Kniekehlen, das Dekolleté, das Ohrläppchen oder die Innenseiten der Arme. Auch auf die Haare kann das Duft auftragen erfolgen. Hier haftet der Duft besonders gut und lange.
Parfum auftragen: So nicht
Beim Parfum auftragen können aber auch Fehler passieren, die dem Duft seine Intensität rauben. So verreiben manche den Duft nach dem Parfum auftragen mit den Fingerspitzen. Das sollte man aber nicht tun, da so die Duftmoleküle zerstört werden und der Duft weniger stark riecht. Auch auf die Kleidung sollte das Parfum auftragen nicht erfolgen. Empfindliche Textilien wie Seide weisen danach Flecken auf, die sich nur schwer oder gar nicht entfernen lassen. Wer das Duft auftragen nicht auf die Haut beschränken möchte, kann ein Stofftaschentuch beduften und es beispielsweise in der Handtasche mitnehmen oder in den Kleiderschrank legen.
Parfum auftragen: Weniger ist mehr
Ein Parfum soll die Persönlichkeit des Trägers unterstreichen, sie nicht überdecken. Es genügen beim Parfum auftragen in der Regel ein- bis zwei Sprühstöße. Zu beachten ist, dass man sich selbst sehr schnell an den Duft gewöhnt und ihn nicht mehr in seiner ganzen Intensität wahrnimmt. Auch der Anlass entscheidet beim Parfum auftragen mit, wieviel Duft auf die Haut darf. Im Büro sollte eher weniger getragen werden, während man abends das Parfum auftragen großzügiger gestalten kann.