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Nassrasur

Einweg-Nassrasierer

Immer mehr junge Männer entscheiden sich bewusst für die Nassrasur, da sie sauberer, eleganter und zuverlässiger ist als eine Trockenrasur. Ein wenig Übung gehört jedoch dazu, um das Gesicht sicher haarfrei zu bekommen, anfangs dürften kleinere Verletzungen bei der Nassrasur keine Seltenheit bleiben.

Rasierschaum, -gel und Co.

Um eine Nassrasur beginnen zu können, muss die Haut entsprechend vorbereitet werden. Mithilfe von Rasierschaum-, gel und Co. wird die Gesichtshaut eingeweicht und die anliegenden Barthaare werden aufgestellt, sodass sie leicht abrasiert werden können. Zudem machen pflegende Rasierprodukte die Haut geschmeidiger, das Rasiermesser kann besser über die Haut gleiten und Schnitte werden vermieden. Während Rasierschaum eher für die normale Männerhaut geeignet ist, sollten Männer mit Hautunreinheiten, Pickeln und Narben vor der Nassrasur ein Gel verwenden. Es wird erst bei Wasserkontakt schaumig und selbst harte Barthaare werden so aufgestellt. Egal welches Produkt bevorzugt wird, es wird vor der Nassrasur auf das Gesicht aufgetragen. Rasierschaum lässt sich am besten mit einem Rasierpinsel verteilen, Rasiergel kann mit kreisenden Bewegungen zum Schäumen gebracht werden.

Schritt-für-Schritt

Vor jeder Nassrasur sollte das Gesicht gewaschen werden, denn alle Rasierprodukte benötigen Feuchtigkeit, um zu schäumen. Nachdem Rasierschaum oder –gel aufgetragen wurde, sollte ein paar Minuten gewartet werden, damit die Barthaare gut durchweichen können. Bei der eigentlichen Nassrasur ist die Reihenfolge immer gleich. Zunächst werden mit dem Rasiermesser Wangen und Hals rasiert. Zuletzt werden die Stoppeln an Oberlippe und Kinn entfernt, da diese dicken Haare am längsten brauchen, um weich zu werden. Die Haut wird bei der Nassrasur in Strichrichtung gespannt, sauberer wird es jedoch, wenn gegen den Strich rasiert wird. Abschließend wird das Gesicht mit kaltem Wasser abgespült, damit sich die Poren zusammenziehen können. Kleinere Schnitte werden mit Toilettenpapier-Schnipseln verschlossen.

Rasiermesser oder Rasierklingen?

Ganz am Anfang stand das Rasiermesser, das heute nur noch bei Traditionalisten und Nostalgikern für eine saubere Nassrasur sorgt. Rasiermesser gehören zu den am schwierigsten zu handhabenden Rasier-Werkzeugen. Der Umgang erfordert sehr viel Geschick und Übung, da es sonst zu schweren Verletzungen kommen kann. Etwas sicherer ist der Rasierhobel, bei dem die Klinge etwas hervorragt. In einigen Ländern wird er auch heute noch gern eingesetzt. Die moderne Variante für die Nassrasur ist jedoch der Systemrasierer, in den Rasierklingen eingelegt werden. Die Nassrasur mit Rasierklingen ist am sichersten und verlangt am wenigsten Feingefühl.

Rasierklingen immer scharf halten

Eine scharfe Rasierklinge ist für eine sichere Nassrasur unerlässlich. Sind nach einigen Jahren Zacken in der Klinge, kann sie nicht mehr ungehindert über die Haut gleiten, die Barthaare werden mehr herausgerissen als abrasiert. Schnitte sind mit unscharfen Rasierklingen vorprogrammiert. Mit Rasierschärfern wird die Lebensdauer von Rasierklingen deutlich verlängert und der Geldbeutel wird entlastet, denn hochwertige Marken Rasierklingen sind alles andere als preiswert. Für eine sichere und zuverlässige Nassrasur über viele Jahre hinweg.

 
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