Foundation

Foundation in einem Döschen
Im Allgemeinen werden die beiden Begriffe Make-up und Foundation gleichermaßen verwendet. Aus fachlicher Sicht gibt es jedoch einen deutlichen Unterschied, wenn man auf der einen Seite von einer Foundation spricht und auf der anderen Seite von Make-up. Der Unterschied besteht darin, dass die Foundation in Form von Puder oder einem flüssigen Mittel die Grundlage bildet, auf der später die weiteren kosmetischen Maßnahmen durchgeführt werden können. Das fertige „Kunstwerk“ als solches, zum Beispiel bestehend aus der Foundation, geschminkten Lippen, Rouge, Lidschatten und Wimperntusche bezeichnet man dann letztendlich als Make-up. Wie bei allen Teilen vom Gesamt-Make-up, so ist auch beim Auftragen der Foundation Einiges zu beachten. So steht beispielsweise die Wahl zwischen einer Puder-Foundation und einer flüssigen Foundation genauso auf dem Programm, wie das Festlegen der Farbe (Intensität/Helligkeit etc.). Ferner sollte man bei der Wahl der Foundation auch den Hauttyp berücksichtigen, also ob man eher normale Haut, trockene Haut, ölige Haut, Mischhaut, unreine Haut oder auch reife Haut hat.
Hilfreich sind auch einige generelle Tipps zum Auftragen der Foundation. So empfiehlt sich zum Beispiel, die Foundation mit den Fingern aufzutragen, da so ein längerer Halt und eine bessere Abdeckung erzielt wird. Noch feiner wirkt die Grundierung, wenn sie mit einem feuchten Schwämmchen aufgetragen wird. Von der Anwendung her sollte man die Foundation stets von oben nach unten auftragen, also an der Stirn beginnen und letztendlich am Kinn enden. Auch ein sparsamer Umgang mit der Menge der genutzten Foundation ist ratsam, da es sonst häufig unnatürlich wirkt. Gleiches gilt für die gewählte Farbe der Grundierung, die möglichst mit der „restlichen“ Hautfarbe, also von Hals und Dekoltee, übereinstimmen sollte. Nur wenn der Hals ohnehin bedeckt ist und somit kein Übergang zum Gesicht zu erkennen ist, kann auch mal ein dunkleres Make-up gewählt werden. Wie zuvor kurz erwähnt, spielt auch der Hauttyp eine wichtige Rolle bei der Wahl des passenden Produktes.
Bei einer normalen Haut hat man im Grunde den großen Vorteil, nahezu jede Art von Foundation nutzen zu können und sich auf Farbe oder Gesamtbild konzentrieren zu können. Besondere Dinge müssen bei der normalen Haut bezüglich der Wahl von Foundation und Make-up nicht beachtet werden. Anders sieht es bereits bei der trockenen Haut aus. Charakteristisch ist hier, dass es dem Teint an Feuchtigkeit fehlt und die Haut daher oft spröde wirkt. Aus diesem Grunde sollte man bei der trockenen Haut auf jeden Fall eine flüssige-cremige Foundation wählen und keinesfalls eine Puder-Foundation. Die flüssige Foundation spendet der trockenen Haut wichtige Feuchtigkeit, was zu einem deutlich besseren Gesamtbild als ohne Foundation führt. Hat man hingegen eher eine ölige Haut, dann ist eine noch zusätzlich Feuchtigkeit spendende Foundation Fehl am Platze. In diesem Fall, also bei öliger Haut, sollte man sich für eine Puder-Foundation entscheiden, die dem „fettigen“ Erscheinungsbild der Haut entgegen wirken kann. Es gibt heute bereits spezielle und Öl absorbierende Produkte.
Bei einer vorhandenen Mischhaut empfiehlt sich auch bezüglich der Foundation eine Mischung zwischen Puder und Creme (flüssig) zu wählen. Entweder man stellt eine Mischung selbst her, oder man trägt beide Arten der Foundation auf die entsprechenden Stellen auf, die bei einer Mischhaut die typischen trockenen und fettigen Merkmale aufweisen (Stirn, Nase, Kinn). Die unreine Haut entsteht vor allem durch eine zu große Menge an Fett und Schüppchen, welche die Poren verschließen und zu Akne oder Pickeln führen. Hier sollte man in der Form entgegen wirken, dass man bei unreiner Haut eine Foundation wählt, die besondere Wirkstoffe enthält. Dazu zählen zum Beispiel Zink oder auch Salicylsäure, durch die Pickel schneller abheilen können und natürlich auch abgedeckt werden. Bei reifer Haut sollte man aufgrund des oftmals unruhigen Hautbildes (Pigmentflecken etc.) eine sehr gut deckende Foundation wählen, welche die reife Haut vom Bild her „einheitlich“ gestaltet.
Eine Foundation schminken ist Pflicht, denn nur auf einer ebenmäßigen Unterlage kann ein Make up strahlen. Wer jedoch Hautunreinheiten und Rötungen nicht abdeckt, kann auch mit einem außergewöhnlichen Augen- oder Lippen Make up nicht punkten.
Warum überhaupt eine Foundation schminken?
Eine Foundation schminken ist die Basis für alle andern Arbeiten am Gesicht. Mithilfe von Concealer, Foundation und Puder wird ein ebenmäßiger Teint geschaffen, der wie eine weiße Leinwand die Grundlage für ein bezauberndes Make up legt. Mithilfe einer Foundation können Unreinheiten abgedeckt, Unebenheiten ausgeglichen und Rötungen kaschiert werden. Wird beim Foundation schminken Fehler begangen, entsteht ein fleckiger Teint, der alles andere als schön aussieht.
Schminke an den Hauttyp anpassen
Die Foundation muss an den Hauttyp angepasst sein, flüssige Schminke ist feiner und kann bei normalen Hauttypen genutzt werden. Bei Hautunreinheiten und fettiger Haut hingegen empfiehlt es sich, eine cremigere Schminke zu schminken. Ein festes Creme Make up besitzt eine höhere Deckkraft, sodass auch Rötungen und kleine Besenreiser zuverlässig abgedeckt werden können. Im Sommer muss beim Foundation schminken darauf geachtet werden, dass die Haut gewöhnlich etwa dunkler ist, während sie im Winter zur Blässe neigt.
So gelingt’s
Beim Foundation schminken lautet die oberste Regel: Stets von oben nach unten schminken. Am besten gelingt der Auftrag mit den Fingern. Es wird bei der Stirn begonnen und in großflächigen Bewegungen die Foundation verrieben. Bei großen Poren kann sie zusätzlich eingeklopft werden. Creme Make ups sollten immer mit einem Schwämmchen eingeklopft werden, um ein ebenmäßiges Gesamtbild zu erreichen.
Typische Fehler
Auch bei dem Foundation schminken können sich Fehler einschleichen. Wird zuviel benutzt, entsteht ein künstlicher, maskenhafter Look, wird zuwenig verwendet, können sich Flecken bilden. Ebenfalls wichtig beim Foundation schminken: Die Übergänge vom Gesicht zum Hals müssen sorgfältig verblendet werden, sonst entsteht der Eindruck als gehöre das Gesicht nicht zum restlichen Körper.