Spliss vorbeugen

Frau mit langem Haar
Mit Spliss ist es ein bisschen wie mit der Cellulite. Beides wird von der Veranlagung entscheidend mitbestimmt. Bei gespaltenen Haarspitzen kann frau Glück haben oder eben nicht. Manche Frauen pflegen ihr Haar ein Leben lang vorbildlich und haben dennoch mit Spliss zu kämpfen, andere wiederum betreiben eine recht nachlässige Haarpflege und haben dennoch splissfreies, glänzendes Haar.
Langes Haar besonders gefährdet
Vor allem Frauen mit längerem Haar sind von Spliss betroffen. Wird es zusätzlich oft mit Colorationen behandelt, zu heiß geföhnt und ständig offen getragen, ist die Gefahr gespaltener Haarspitzen groß. Die Schuppenstruktur des Haars wird beschädigt und die Fasern im Inneren des Haars springen pinselartig auseinander. Aus den aufgebrochenen Haarfasern fallen die Pigmente heraus, sodass die Haarspitzen ausbleichen. Splissige Haarspitzen sehen meist strohig und struppig aus. Das gesamte Haar wirkt ungepflegt und krank. Nun folgt meist die bange Frage: Was tun gegen Spliss?
Extra Pflege
Sprödes und stark strapaziertes Haar muss besonders umsichtig behandelt werden, damit es nicht noch weiter geschädigt wird. Conditioner Shampoos enthalten pflegende Substanzen und versorgen das angegriffene Haar mit Feuchtigkeit. Zudem rauen sie die geschädigte Schuppenschicht nicht weiter auf, sondern legen sich wie ein schützender Film um das Haar. Nach der Haarwäsche sollte des Öfteren eine Pflegespülung, und in regelmäßigen Abständen auch eine Cremekur angewendet werden. Fragen Sie Ihren Friseur „Was tun gegen Spliss“, kann er die Haarspitzen mit einer heißen Schere verschweißen, sodass kein weiterer Spliss entsteht.
Was tun?
Um Spliss vorbeugen zu können, müssen mehrere Maßnahmen ergriffen werden. Zunächst muss die mechanische Beanspruchung der Haarspitzen vermindert werden. Da lange Haare Reibung auf der Kleidung und den Schultern verursachen, sollten sie öfter hochgebunden oder zu einem Pferdeschwanz getragen werden. Um Spliss vorbeugen zu können, müssen auch bei der Haarwäsche einige Regeln beachtet werden. Nach dem Waschen sollten die Haare entweder bei niedriger Temperatur trockengeföhnt oder ganz an der Luft getrocknet werden, denn auch Hitze ist Gift für die Haarspitzen und führt zu Spliss. Auch durch Kämmen – besonders mit den falschen Utensilien – werden die Haarspitzen geschädigt. Das Haar wird gezerrt und gedehnt und reißt schließlich an seinem Ende auseinander. Es sollten daher nur Bürsten und Kämme mit abgerundeten Spitzen und Borsten verwendet werden.
Spezielle Pflege
Bei der bangen Frage Was tun gegen Spliss hilft kein Jammern, sondern nur intensive Pflege. Zahlreiche Pflegeprodukte helfen dabei Spliss vorbeugen zu können. Es muss nun viel Feuchtigkeit und pflegende Substanzen zugeführt werden. Substanzen, die Spliss vorbeugen, sind etwa Milch- und Seidenproteine, Aloe vera und Kokosmilch. Diese Inhaltsstoffe legen sich wie ein dünner Film um die Haarstruktur und verlangsamen so Spliss. Auch der regelmäßige Besuch beim Friseur hilft gegen Spliss. Die Haarspitzen sollten alle vier bis sechs Wochen nachgekürzt werden, so bleiben sie sauber geschlossen und fransen nicht aus. Spezielle Spliss Haarschnitte sind ebenfalls eine gute Prävention gegen das hässliche Ausfransen der Haarspitzen.