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Haarkur

Haarkur - Pflege für die Haare

Eine Haarkur sollte von jeder Frau regelmäßig angewendet werden. Sie schützt das Haar vor äußeren Umwelteinflüssen und macht es wieder schön geschmeidig. Bereits strapaziertes Haar wird repariert und erhält seinen gesunden Glanz wieder zurück.

Für strapaziertes Haar

Eine Haarkur ist ähnlich einer Spülung Pflege pur. Reichhaltige Substanzen pflegen die Haare und die Kopfhaut. Nach mehreren Behandlungen wird strapaziertes und trockenes Haar wieder butterweich und glatt. Außerdem wird es leichter kämmbar und ist nun weniger anfällig für weitere Schädigungen etwa durch heiße Föhnluft oder starke Sonneneinstrahlung. Krauses Haar erhält Spannkraft und gesunden Glanz. Oft zeigt sich auch eine Anti-Frizz-Wirkung, das heißt, die Haare laden sich nicht mehr statisch auf und sind entkraust.

Für glänzendes Haar

Wenn das Haar gewaschen wurde, wird es getrocknet, bis es handtuchfeucht ist. Jetzt kann die Haarpflege eingearbeitet werden. Je nach Haarlänge richtet sich die Menge, längeres Haar benötigt dementsprechend vielleicht sogar zwei Packungen der Haarkur. Die cremige Substanz wird in den einzelnen Haarsträhnen verteilt und in die Spitzen einmassiert. Wer mag, kann seine Kopfhaut massieren, sodass auch sie von den pflegenden Inhaltsstoffen profitiert. Nach drei bis fünf Minuten Einwirkzeit wird die Haarkur mit lauwarmem Wasser ausgespült. Maximal einmal in der Woche sollte eine Haarkur angewendet werden, da sie die Haare beschwert.

Haarkur selbst machen

Die Vorteile einer selbstgemachten Haarkur liegen klar auf der Hand. So kann die Haarpflege individuell auf den eigenen Geschmack und eventuelle Unverträglichkeiten abgestimmt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Glänzendes Haar ist mit einer selbst hergestellten Haarkur genauso möglich, wie mit einer handelsüblichen.

Die Zutaten der Haarkur richten sich nach dem Haarzustand. Trockenes und strapaziertes Haar braucht viel Feuchtigkeit und regenerative Wirkstoffe, die Basis einer solchen Haarpflege ist deshalb immer ein hochwertiges Öl. Fettigem Haar muss hingegen das überschüssige Fett entzogen werden. Dies gelingt am besten mit einer Tonerde-Haarkur oder mit Haarkuren, die Zimt oder Zitrone enthalten. Sie desinfizieren außerdem die gereizte Kopfhaut und zaubern glänzendes Haar ganz ohne Fett.

Selbst hergestellte Haarpflege sollten immer nur frisch zubereitet werden, und nach 24 Stunden verbraucht sein. Um Irritationen auszuschließen, sollte auch eine natürliche Haarkur vorher an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Glänzendes Haar ist somit kein Problem mehr.

Für strapazierte Spitzen

Glänzendes Haar schließt gesunde Spitzen mit ein, deshalb sollten auch sie ab und zu mit einer Spliss Haarkur bedacht werden. Damit die Wirkstoffe besser einziehen können, sollte eine Plastikhaube oder ein Handtuch um den Kopf gelegt werden. Eine halbe Tasse Franzbranntwein, zwei bis drei Eigelb, zwei Teelöffel Olivenöl sowie ein Esslöffel Aloe vera Gel ergeben eine Haarkur nur für die Spitzen. Die Zutaten werden miteinander vermischt, die fertige Masse auf das trockene Haar aufgetragen. Nach 20 Minuten wird die Haarkur mit lauwarmem Wasser herausgespült.

 
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